FAQs
Ernährungsfragen- Welche Funktion haben eigentlich die Vitamine und Spurenelemente im Tierfutter?
- Warum Weintrauben und Zwiebeln sind tabu?
- Welche Pflanzen sind für Pferd, Esel & andere Nutz- & Freizeittiere giftig?
- Gibt es auch Herbstzecken? – immer wieder erhöhte Infektionsgefahr!
- Warum soll man Zähne von Hund und Katze regelmäßig kontrollieren?
Unsere Tierlieblinge
Ernährungsfragen
Frage: Welche Funktion haben eigentlich die Vitamine und Spurenelemente im Tierfutter?
Welche Funktion haben die Vitamine und Spurenelemente im Tierfutter?
| Inhaltsstoffe | wichtig für |
| Rohprotein | Wachstum, Bewegung, Regeneration |
| Rohfett | Kraft, schönes Fell, gesunde Haut |
| Rohfaser | Ballaststoffe für die Verdauung |
| Rohasche | Versorgung mit Mineralstoffen |
| Calcium | Knochen, Zähne, Blutgerinnung, Nerven |
| Phosphor | Knochen, Zähne, Bewegung |
| Natrium | Regulierung von Wasser- und Elektrolythaushalt |
| Magnesium | Muskeln und Nerven |
| Lysin | lebenswichtiger Eiweißbaustein |
| Methionin | essentieller Eiweißbaustein |
| Vitamine | |
| Vitamin A | Sehkraft, Fruchtbarkeit, Infektionsabwehr |
| Vitamin D | Mineralstoffhaushalt |
| Vitamin E | Bewegung, Fortpflanzung |
| Vitamin B1 | Energiestoffwechsel, Nervenfunktion |
| Vitamin B2 | Wachstum, Verdauung |
| Vitamin B6 | Wachstum, Muskelaufbau, Nervenfunktion |
| Vitamin B12 | Blutbildung, Wachstum, Stoffwechsel |
| Vitamin K3 | Blutgerinnung |
| Folsäure | Immunsystem, Blutbildung |
| Ca-D-Panthothenat | Infektionsabwehr, Stoffwechsel |
| Niacin | Haut, Verdauung, Energiestoffwechsel |
| Biotin | gesundes, glänzendes Fell |
| Cholinchlorid | Fettstoffwechsel, Nervenfunktion |
| Spurenelemente | |
| Eisen | Blutbildung, Atmung |
| Zink | gesunde Haut, Sehkraft, Stoffwechsel |
| Mangan | glänzendes Fell |
| Kupfer | Blutbildung, Fellgesundheit |
| Jod | Schilddrüse |
| Selen | Muskeln |
| Kobalt | Blutbildung |
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Frage: Warum Weintrauben und Zwiebeln sind tabu?
Weintrauben und Zwiebeln sind tabu!
Vorsicht bei bei Weintrauben: Unabhängig voneinander warnen das britische Institut Veterinary Poisons Information und das amerikanische Animal Poisons Control Center (ASPCA) davor, Hunde mit Weintrauben zu füttern. Auffällig oft haben Hunde nach dem Verzehr schwere Symptome von Vergiftung gezeigt: Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In einigen Fällen trat sogar Nierenversagen auf. Bei Verdacht auf Weintraubenvergiftung sollten Sie mit Ihrem Hund schnellst möglichst zu einem Tierarzt gehen, um dem Nierenversagen vorzubeugen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. Die Tierärzte der Institute vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher für Hunde sein können, da sie den giftigen Stoff konzentrierter enthalten.
Die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 Gramm (g) Trauben pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass etwa 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.
Auch Zwiebelgewächse sind für Hunde nicht geeignet: Zwiebeln (und Knoblauch) enthalten in hoher Konzentration Schwefelverbindungen, die bei einigen Tierarten (so auch Hunden) zur Zerstörung der roten Blutkörperchen führen – und dies bereits in kleinen Mengen. „Zwar fällt einem Tierbesitzer das sicher erst auf, wenn sein Tier größere Mengen zu sich genommen hat, aber man sollte auf alle Fälle vermeiden, dass ein Hund Zwiebeln oder Knoblauch frisst“, so Professor Roland Friedrich.
Zu schweren Vergiftungserscheinungen eines erwachsenen Hundes kann es kommen, wenn ein Hund 5 bis 10 g Zwiebeln pro kg Körpergewicht frisst. Die Symptome sind Hämoglobinurie, blasse Schleimhäute, schwacher Puls. Aber das bedeutet eben nicht, dass nicht auch bereits kleine Mengen – kleine – Schädigungen hervorrufen können. Bei Welpen sollte man besonders vorsichtig sein.
Übrigens sollte man aus diesem Grund auch keinen Knoblauch gegen Zecken geben. Obwohl schon mehrfach in Testserien nachgewiesen wurde, dass es wirkungslos ist, schwören leider immer noch viele auf diese gefährliche Methode. Die häufige Folge, leichte Trägheit, die vielleicht durch die entstandene Anämie hervorgerufen wird, fällt den Hundebesitzern nicht auf oder sie bringen es nicht mit ihrem vermeintlichen Zeckenschutz in Zusammenhang.
Quelle: div
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Frage: Welche Pflanzen sind für Pferd, Esel & andere Nutz- & Freizeittiere giftig?
Giftige Pflanzen für Pferd, Esel & andere Nutz- & Freizeittiere. |
| Die Problematik ist bekannt: Einige einheimische Pflanzenarten haben gefährliche (giftige) Inhaltsstoffe. Einige, wie zum Beispiel die Eibe oder der Fingerhut, können (schon in geringen Mengen) ein ausgewachsenes Pferd töten. Die Umgebung der Weiden, Abreiteplätze usw. sollte kontrolliert werden. Nicht nur für unsere Pferde, auch für Kinder können Gefahren vorliegen. Dies kann auch im heimischen Garten der Fall sein. Z.B. der Goldregen. Bei der Neuanlage von Weiden und Plätzen, auf denen sich Pferde und andere Tiere aufhalten, sollten einheimische und natürlich (aus der Region) vorkommende Pflanzen berücksichtigt werden. An dieser Stelle empfehlen wir zwei Link`s zur Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen: |
| Die richtigen Pflanzen für die Begrünung von Reiterhöfen und Reitanlagen. |
| Die wichtigsten giftigen Pflanzen (kein Anspruch auf Vollständigkeit): |
Einige einheimische Pflanzenarten haben gefährliche (giftige) Inhaltsstoffe. Einige, wie zum Beispiel die Eibe oder der Fingerhut, können (schon in geringen Mengen) ein ausgewachsenes Pferd töten. Die Umgebung der Weiden, Abreiteplätze usw. sollte kontrolliert werden. Nicht nur für unsere Pferde, auch für Kinder können Gefahren vorliegen. Dies kann auch im heimischen Garten der Fall sein. Z.B. der Goldregen oder Blauregen. Folgende Pflanzen wirken toxisch (giftig): Eisenhut, Aconitum-napellus, Adonisröschen, Adonis, vernalis, Bärlauch, Allium ursinum, Buschwindröschen, Anemone, nemorosa, Goldregen, Aronstab, Arum maculatum, Tollkirsche, Atropa, belladonna, Drachenwurz, Wasserschierling, schierling, Cicuta virosa, Schöllkraut, Chelidonium, Herbstzeitlose, Colchicum autumnale, Convallaria majalis, Maiglöckchen, Datura, Stechapfel, suaveolens, Engelstrompete, Rittersporn, Digitalis, Fingerhut, Natternkopf, Equisetum, Ackerschachtelhalm, palustre, Sumpfschachtelhalm, Euphorbia, Wolfsmilch, Heliotropium, Vanilleblume, Helleborus, Christrose, mantegazzianum, Bärenklau, Johanniskraut, Bergsalbei, Lupinus, Lupine, Bingelkraut, Narzisse, Nicotianatabacum, Tabak, Milchstern, Weißwurz, Nachtschatten, Germer, Efeu, Thuja, Blauregen... |
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Tier-Vorsorge
Frage: Gibt es auch Herbstzecken? – immer wieder erhöhte Infektionsgefahr!
Herbstzecken – wieder erhöhte Infektionsgefahr
Neue gefährliche Zeckenerreger breiten sich über ganz Deutschland aus. Sie können den Hund auch im Spätsommer und Herbst mit akuten bis tödlich verlaufenden Krankheiten infizieren.
Im Herbst ist zwar die Anzahl der Zecken geringer als im Frühjahr, dennoch sind sie auch in dieser Jahreszeit infektiös. So kann ein einziger Zeckenstich ausreichen, um im Spätsommer und Herbst die gleichen schweren Krankheiten auf den Hund zu übertragen wie im Frühjahr. Unbehandelt verlaufen diese oft akut, häufig sogar tödlich oder verursachen chronische Gelenkerkrankungen. Beispiele hierfür sind die Borreliose und die Babesiose, die so genannte Hundemalaria, sowie die Hunde-Anaplasmose. Der diesjährige feucht-warme Sommer begünstigt die Zeckenhäufigkeit und das Übertragungsrisiko. Von Ende August bis Oktober gibt es eine zweite Zeckensaison. Deshalb kann und darf man im Herbst in den Zeckengebieten für Hunde keine Entwarnung geben.
Reisekrankheiten werden heimisch
Während die Anaplasmose als gefährliche Hundekrankheit erst seit kurzem bekannt ist, galt die Babesiose bis vor wenigen Jahren noch ausschließlich als Gefahr bei Reisen in den Süden. Das hat sich geändert. Hierauf weisen der Bundesverband Praktizierender Tierärzte und die Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin (Fachgruppe in der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft) ausdrücklich hin. Die Regionen mir infizierten Zecken beschränken sich nicht mehr nur auf das Oberrheingebiet, das Saarland, die Isarauen bei München und die Regensburger Gegend. Auch in der Berliner Gegend und anderen Regionen in Deutschland, so betont Professor Eberhard Schein, FU Berlin, Direktor des Instituts für Parasitologie und Internationale Tiergesundheit, wurden mit Babesien infizierte Zecken gefunden, die auch im Herbst ihre Erreger auf den Hund übertragen können. Gleiches gilt für die Erreger der Hunde-Anaplasmose. Deshalb muss der Hund auch im Spätsommer und Herbst vor den Blut saugenden Zecken geschützt werden.
Schutz durch Prävention
Durch ein reines Absuchen des Hundes wird keine Sicherheit erreicht, denn zu viele Zecken werden bei dieser Methode selbst von Fachleuten übersehen. Zum wirksamen Schutz werden deshalb am häufigsten Spot-on-Präparate eingesetzt, die als hochprozentige Permethrinpräparate im Handel sind. Diese Permethrinpräparate werden an einem oder zwei Punkten des Hundes aufgetragen und verteilen sich dann über den ganzen Körper. Sie schützen ihn dabei wie mit einem unsichtbaren Schutzschild, zum einen durch ihre abschreckende Wirkung, Repellenteffekt, zum anderen durch ihre abtötende Wirkung. Alternativ können auch Halsbänder verwendet werden. Durch diese Zweifachwirkung wird der Hund bestmöglich geschützt. Die Schutzstoffe sind nicht wasserlöslich. Gelegentliches Schwimmen, Baden oder Regen vermindern deshalb ihre Wirkung nicht. Durch Schuppung der Haut verliert dieser Stoff erst nach mehreren Wochen seine Wirkung und muss dann erneut aufgetragen werden. Gefahren für den Hundehalter oder die Umwelt sind nicht bekannt.
Quelle: DGK
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Frage: Warum soll man Zähne von Hund und Katze regelmäßig kontrollieren?
Zähne von Hund und Katze regelmäßig kontrollieren!
Wussten Sie, dass regelmäßige Zahnpflege das Leben eines Hundes um bis zu fünf Jahre verlängern kann? Studien haben erwiesen, dass 80 Prozent aller Hunde bereits im Alter von drei Jahren an Zahnkrankheiten leiden.
Während beim Menschen die Zahnerkrankungen durch eine verbesserte Prophylaxe abnehmen, nehmen sie bei Haustieren stetig zu, beklagen Tiermediziner. Besonders Hunde und Katzen sind davon betroffen. Haupterkrankung ist der Zahnstein. Der Termin beim Tierarzt zur Zahnsteinentfernung gehört heute zum tiermedizinischen Alltag.
Oft bemerken Herrchen und Frauchen von Hund oder Katze Zahnbeläge oder Zahnstein erst durch einen starken Maulgeruch ihrer Vierbeiner. Dieser kommt nicht direkt vom Zahnstein, sondern wird durch die Entzündungsprozesse durch Infektion der Schleimhaut verursacht. Schreitet die Zahnsteinbildung fort, entzündet sich das Zahnfleisch, später erkrankt auch das Zahnbett, da sich der Zahnstein unter das Zahnfleisch schiebt.
Zahnstein, also verkalkte Zahnplaques, bedeutet, dass die Maulhygiene des Tieres ungenügend ist; er ist zuerst weiß und bekommt später eine dunkelbraune Farbe. Am meisten Zahnstein lagert sich auf der Wangenseite der Backenzähne und auf der Zungenseite der Schneidezähne ab. Angesetzter Zahnstein kann nur noch mittels Handinstrumenten abgeschabt oder mit Ultraschall entfernt werden. Um eine sinnvolle Zahnbehandlung durchzuführen ist dazu immer eine Narkose notwendig. Anschließend an die Reinigung wird das Gebiss poliert, um eine glatte Zahnoberfläche zu erhalten und damit dem neuen Ansetzen von Zahnbelägen vorzubeugen. Am Schluss kann noch eine den Zahnschmelz stärkende Fluorpaste aufgetragen werden.
Das Gebiss des Tieres ist nun aber nicht vor neuen Belägen sicher; Zahnbeläge bilden sich bereits einige Tage nach der Reinigung wieder, und ohne entsprechende Pflege/Prophylaxe wird auch bald darauf die Umwandlung in Zahnstein wieder einsetzen. Eine gute Mundhöhlenversorgung bzw. Zahnpflege zu Hause kann die Anzahl der tierärztlichen Gebissversorgungen stark reduzieren.
Beim Welpen ist die regelmäßige Zahnkontrolle besonders wichtig, um frühzeitig Störungen des Zahnwechsels oder der Zahnstellung zu erkennen. Vor allem bei kleinen Hunderassen kommt es oft vor, dass gewisse Zähne mangels Wechsel als Milch- und Ersatzzahn vorkommen. Der Zahnwechsel ist bei den meisten Hunderassen im Alter von sechs Monaten abgeschlossen.
Zahnsteinbildung und in der Folge die Zahnfleischentzündung und -rückbildung (Parodontose) sind Probleme bei älteren Hunden. Es empfiehlt sich, solche Zahnsteinbeläge regelmäßig zu entfernen, um Zahnverlusten und Maulgeruch vorzubeugen.
Vorbeugung
Eine sinnvolle Vorbeugung kann allein durch Zähneputzen erzielt werden. Nach der gründlichen Zahnreinigung durch den Tierarzt liegt es in der Hand des Besitzers, das Gebiss so weiß und sauber zu erhalten. Das ist mit konsequentem Putzen möglich. Allerdings muss der Hund langsam daran gewöhnt werden. Spezialfutter mit einer speziellen Textur, so dass die Zähne beim Zerkauen der Nahrung gereinigt werden, oder Futtermittel mit speziellen Enzymen schränken zusätzlich die Plaquebildung ein. Zudem gibt es Kauknochen oder Harthölzer, die ebenfalls einen „Zahnbürsteneffekt“ haben. Damit Ihr geliebter Vierbeiner auch morgen noch kraftvoll zubeißen kann: Nutzen Sie das vielseitige Angebot zur Vorbeugung mit zahnreinigenden Leckerchen, Zahnputzfutter oder spezieller Tierzahncreme. Ihr Tierarzt ist der kompetente Ansprechpartner bei allen Zahnproblemen!
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Tierkochbuch
Frage: Gesunde Kost für den Hund
Rohkost für den Hund
Rohkost, insbesondere fein zerkleinerte Möhren und Äpfel, sind eine sättigende und vitaminreiche Futterergänzung für Hunde. Rohkost fördert die Verdauung und liefert wertvolle Vitamine und Mineralien. Möhren und Äpfel sind zudem auch eine gute Methode der Zahnreinigung: Wenn Sie ihren Hund ans Möhren- oder Äpfelknabbern gewöhnen können, wird das seinen Zähnen sehr gut tun und Zahnbeläge verhindern. Doch Vorsicht: Der Darm eines Hundes ist kürzer, daher kann er Rohkost oft nur dann optimal ausnutzen, wenn sie vorbereitet wurde: In vielen Fällen daher nur püriert, gerieben oder gekocht. Roher Kohl kann beispielsweise zu Blähungen führen. Gibt man dem Tier eine Karotte oder Apfel im Ganzen, so scheidet es die abgebissenen Stücke oft unverdaut wieder aus. Mit dem Futter vermischt, fressen es die meisten Hunde. Wenn nicht, helfen kleine Tricks: Zum Beispiel Möhrenstückchen mit Leberwurst bestreichen. Auch gehackte Petersilie oder Kresse und frische Obst- und Gemüsesäfte können das Vitaminangebot vervollständigen.
Zur Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren – wichtig zum Beispiel für Haut und Haar kann dem Futter einmal wöchentlich ein Teelöffel Pflanzenöl, gutes, kalt gepresstes Sonnenblumenöl, Sojaöl, Weizenkeimöl oder Distelöl zugesetzt werden. Pflanzenöle enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die der Körper des Hundes nicht selbst herstellen kann. Außerdem enthalten Öle die Vitamine E und B sowie Eiweiß. Regelmäßig eine kleine Menge sorgt für glänzendes Fell und ist gut geeignet, um den Fettstoffwechsel zu regulieren. Mittlerweile gibt es kommerziell hergestellte Öle, die ausschließlich auf den Bedarf des Hundes abgestimmt sind. Auch eine Scheibe Brot mit Pflanzenmargarine ist eine vorzügliche Ergänzung, insbesondere gut durchgebackenes Roggenbrot.
Joghurt, Quark, Käse oder Buttermilch liefern hochwertiges Eiweiß, Vitamine, Kalzium und sorgen für ein gutes Darmklima. Hin und wieder Milchprodukte pur oder ins Futter gemischt, halten den Hund gesund und fit. Vorsicht: Viele Hunde, auch Welpen, vertragen den in der Milch enthaltenen Zucker – die Laktose – nicht und bekommen Verdauungsprobleme. In Milchprodukten ist die Laktose jedoch bereits vergoren.
Ab und an ist auch ein wenig Honig gut, entweder vom Löffel geschleckt oder unters Futter gemischt: Honig enthält Vitamine, Mineralien, Enzyme und liefert so wertvolle Energie und gleicht Mangelerscheinungen aus.
Ein Spritzer Apfelessig täglich ins Trinkwasser versorgt den Hund ebenfalls mit Vitaminen und Mineralstoffen, stärkt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. Mag der Hund das Essigwasser nicht, einfach das Futter mit einem Schuss Apfelessig mischen – das klappt meistens. Noch ein Tipp: Die Hundebürste kann mit Apfelessig desinfiziert werden. Das Bürsten mit Apfelessig pflegt das Fell und bringt es zum Glänzen, außerdem nimmt der Essig Staub und Schuppen auf und vermindert Juckreiz.
Quelle: div
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Frage: Rezepttipp: Karotten-Honigkeks für Hunde
Rezepttipp: Karotten-Honigkeks
Zutaten:
300 g Maisgrieß
1/2 Karotte geraspelt
1 Prise Salz oder Fleischbrühe
2 EL Honig
2 EL Sonnenblumenöl
1 Ei
1/4 l Wasser
Zubereitung:
Maisgrieß, Salz, Honig, Ei, Karotte und Öl in eine Schüssel geben. Wasser zum Kochen bringen und die Zutaten übergießen. Alles kräftig umrühren, bis ein fester Teig entsteht. Diesen etwas abkühlen lassen. Mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ungefähr 230 Minuten backen, bis sie schön fest und knackig sind. Kalt servieren!
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Unsere Tierlieblinge
Frage: Abschied von ??? Wenn das geliebte Tier stirbt?
Abschied von Hasso - Wenn das geliebte Tier stirbt
Der Schmerz über den Verlust des langjährigen, treuen Gefährten ist meist groß. Hinzu kommt oft noch das Problem: Wo findet man für das Tier eine würdige Ruhestätte – auf dem Tierfriedhof, im eigenen Garten oder soll es gar eine Urne sein? In den USA sind Tierbestattungen mit Leichenwagen, Pfarrer, Grabrede und Trauermusik durchaus üblich, hierzulande ist es noch nicht soweit.
Immer mehr Tierhalter möchten aber das Tier, das sie über viele Jahre begleitet hat, nicht in der Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgen. Laut Gesetz müssen verstorbene Tiere in der Tierverwertung entsorgt werden. Wer seinen toten Vierbeiner im Wald, am Wegesrand oder sonst wo auf öffentlichem Grund bestattet, macht sich strafbar. Ordnungsstrafen von bis zu € 15.000 sind möglich.
Eine Bestattung auf eigenem Grundstück ist nach § 5 des Tierkörperbeseitigungsgesetzes (TierKBG) nur erlaubt, wenn dieses nicht im oder in unmittelbarer Nähe eines Wasserschutzgebietes liegt und das Grab ein bis zwei Meter von öffentlichen Wegen entfernt ist. Das verstorbene Tier muss von einer mindestens 50 Zentimeter hohen Erdschicht bedeckt sein und sollte in leicht verrottbares Material, zum Beispiel eine Stoffdecke eingewickelt werden. Im eigenen Garten sollten Tierfreunde vor einer Bestattung auf jeden Fall das Einverständnis der Nachbarn einholen. Die Ausnahme gilt für Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel sowie Ferkel, Kaninchen und unter vier Wochen alten Schafe und Ziegen, die nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben sind. In einigen Kommunen gelten spezielle Regeln für die Bestattung im eigenen Garten.
Erdbestattungen sind auch ohne eigenes Grundstück möglich. In Deutschland gibt es mittlerweile etwa 120 Tierfriedhöfe.
Keine Einschränkungen gibt es bei Feuerbestattungen. Das Tier wird auf Wunsch im Krematorium einzeln verbrannt, so dass man die Asche in einer Urne zurückbekommt. Meist kann man das über den Tierarzt veranlassen, eventuell kann man auch selbst zu einem Krematorium fahren. Die Asche dürfen Tierfreunde mit nach Hause nehmen und dort in einer Urne aufstellen oder begraben.
Quelle: DGK
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